Impacc wird digital

Von Ann Katrin
Oktober 31, 2021

Wir haben uns lange gefragt, wie wir unseren neuen Ansatz der Entwicklungshilfe ohne Werbung mit großen Kinderaugen und Bettelbriefen und ohne jahrzehntelange Geschichte und damit verbundene Markenbekanntheit finanzieren können. Diese Frage steht im Mittelpunkt unseres Projekts mit BCG Digital Ventures, der digitalen Tochtergesellschaft der Boston Consulting Group, die uns seit September als Gewinner ihres Social Venture Programms 2021 unterstützt. Eigentlich ist „Unterstützung“ wohl das falsche Wort: Dieses Team aus fast einem Dutzend Experten für Produktentwicklung, Marktforschung, Design, digitales Marketing, Programmierung etc. etc. hat unser Problem in einem atemberaubenden Tempo zu seiner Herausforderung gemacht. Ich glaube nicht, dass ich jemals so viel geballte Kompetenz, Energie, Vision und Pragmatismus gesehen habe.

nteressanterweise hat sich unsere Herangehensweise in den letzten Wochen völlig verändert: Wir begannen mit dem Ziel, Spenden so attraktiv zu machen, dass eine neue Generation von Unterstützern zum Spenden gebracht wird. Wir haben bald erkannt, dass dieser Markt zu überfüllt ist und die Eintrittsbarrieren zu hoch sind. ­
Stattdessen haben wir eine Marktlücke ausgemacht, auf die wir uns nun konzentrieren werden: Wir wenden uns an Unternehmen und nicht an Einzelpersonen, d.h. ein „Business to Business“-Ansatz. Der Vorteil: Wir bitten nicht nur um Spenden, sondern können auch eine Gegenleistung anbieten – nämlich eine maßgeschneiderte Unterstützung, die zu den Schwerpunkten und Zielen des Unternehmens passt, eine höhere Mitarbeiterbindung durch ein stärker sinnorientiertes Unternehmensleitbild, etc. und weitere Vorteile. Und die Unternehmen wiederum können ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, zu spenden. Auch hier wird also bald mit der Umsetzung begonnen – es bleibt spannend!

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Eine Spende an Impacc ist von entscheidender Bedeutung, da sie Start-ups mit großem Potenzial dabei unterstützt, positive Auswirkungen zu erzielen, nachhaltiges Wachstum zu fördern und zum gesellschaftlichen und ökologischen Wohlergehen beizutragen. Die Spenden gehen zu 100 % an die Start-ups.

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