Unsere Ventures

Afrika südlich der Sahara hat den weltweit höchsten Anteil an UnternehmerInnen. Oft wird Afrika nur als Kontinent der Probleme gesehen. Wir meinen: Das Potenzial der Menschen ist überall gleich, nur ihre Chancen sind es nicht.

Wir sehen die Möglichkeiten hinter der Armut. Wir geben den Menschen ein wenig Starthilfe dabei, sich eine bessere Zukunft zu gestalten. Und Tag für Tag sind wir erstaunt über die Vielfalt genialer Ideen und den Unternehmergeist, auf den wir in vielen afrikanischen Ländern treffen. Bisher arbeiten wir mit Partnern in Äthiopien, Kenia, Uganda und Ghana in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Viele mehr sollen folgen.

Collage von Mitarbeitern und Kunden unserer Ventures

Wie Impacc Ventures auswählt

Wir suchen nach umweltfreundlichen Geschäftsideen, die Arbeitsplätze schaffen und schon erste Erfolge verzeichnen können.

Wir überprüfen ständig Hunderte von Projekten und Prototypen in Gegenden, in denen extreme Armut herrscht. Von diesen wählen wir die wenigen aus, die das Potenzial haben, ein nachhaltiges Unternehmen zu werden und grüne Arbeitsplätze zu schaffen, insbesondere für Frauen.

Zwei Männer vorm Computer

Unsere Hauptkriterien für die Auswahl sind

Innovative, umweltfreundliche Geschäftsideen, die zum sozialen Wandel beitragen

Sozialer Wandel und Klimaschutz müssen Hand in Hand gehen. Wir unterstützen die innovativsten und nachhaltigsten Ideen, die später keine neuen Probleme verursachen.

Lokale Technologie für lokale Märkte

Wer mit einem Problem konfrontiert ist, kennt in der Regel die beste Lösung dafür. Lokal entwickelte Technologien erfüllen am ehesten die lokalen Anforderungen und sind auf lange Sicht am einfachsten zu warten. Wir konzentrieren uns auf Unternehmen, die lokalen VerbraucherInnen dienen, aber auch das Einkommen in der gesamten Wertschöpfungskette steigern, indem sie  von lokalen LieferantInnen kaufen und die lokale, insbesondere ländliche Distribution einbeziehen.

Skalierbar durch unseren Micro-Franchise-Ansatz

Der größte Investitionsbedarf besteht in unterversorgten, instabilen Märkten für Unternehmen in der Wachstumsphase. Wenn das Konzept durch ersten Erfolg bewiesen wurde, aber das Risiko für Anleger, die nach verlässlichen Renditen suchen, immer noch zu hoch ist. Wir helfen Unternehmen dabei, sich zu einem stabilen Betrieb zu entwickeln und ihren Erfolg auf andere Regionen und Länder auszudehnen. Dadurch wird die Wirkung dort maximiert, wo sie am dringendsten benötigt wird.

MakaPads Mitarbeiterin sortiert Produkte

MakaPads

Uganda

Status: Skalierung
Hauptsitz: Kampala, Uganda
Verbesserte Existenzen: 600
Geschaffene Arbeitsplätze: 20

Viele Mädchen gehen während ihrer Periode nicht zur Schule. Binden sind teuer und verstopfen Toiletten.

Unsere kompostierbaren Pads aus Uganda bestehen aus Papyrus und Altpapier, schaffen lokale Arbeitsplätze und ermöglichen Mädchen, zur Schule zu gehen.

Nahaufnahme eines Impacc Stoves mit offener Flamme

Impacc Stove

Äthiopien

Status: Fundraising
Hauptsitz: Addis Abeba, Äthiopien
Verbesserte Existenzen: 25
Geschaffene Arbeitsplätze: 2

Standard-Holzöfen zerstören Wälder und Lungen. Unser Vergaser-Ofen aus Äthiopien produziert beim Kochen Holzkohle, die zu Biokohle-Dünger verarbeitet und verkauft werden kann. Die lokale Technologie macht aus Lehm und gebrauchten Ölkanistern günstige Öfen, die sich in zwei Monaten amortisieren. Mini-Franchise-Unternehmen bauen, verkaufen, reparieren Öfen und vermarkten Düngemittel aus Biokohle zur Bodenverbesserung.

Frau öffnet das WashKing Schloss

WashKing

Ghana

Status: Investitionskandidat
Hauptsitz: Accra, Ghana
Verbesserte Existenzen: 1.530
Geschaffene Arbeitsplätze: 17

Viele Slums sind nicht an die Kanalisation angeschlossen. Existierende Grubentoiletten müssen regelmäßig geleert werden und laufen während der Regenzeit über. Die WashKing Bio-Fermenter-Toiletten reduzieren durch den Einsatz von Bakterien, einer Enzymmischung und einem Kohlefilter den Abfall um 90%, der dann als Dünger verwendet werden kann. Durch ein Pay-per-Use-Modell werden sie  für arme Haushalte erschwinglich und bieten die Würde, Sicherheit und Hygiene, die Grubentoiletten oder offene Defäkation nicht bieten.

Gjenge Makers Gründerin Nzambi Matee

Gjenge Makers

Kenia

Status: Investitionskandidat
Hauptsitz: Nairobi, Kenia
Verbesserte Existenzen: 112
Geschaffene Arbeitsplätze: 112

Nur 15% des in Kenia anfallenden Plastikmülls wird wiederverwertet. Teure Baustoffe tragen massiv zum Mangel an günstigem Wohnraum bei. Die Pflastersteine aus Plastikmüll von Gjenge Makers sind 7 mal so stark wie Zementziegel, wiegen aber nur die Hälfte und sind Teil der Kreislaufwirtschaft.  

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